Pressemitteilung Contilia: FOCUS TOP-Ärzteliste 2020

Dr. Franz-Josef Schumacher zählt zur den Top-Medizinern in Deutschland                                                                                                                                                                                                                 

Chefarzt am Philipusstift für seine Leistungen im Bereich der Proktologie ausgezeichnet

„Das ist einfach Klasse! Eine Super-Auszeichnung für das Team im Philippusstift!“- so kommentiert KKE-Geschäftsführer Jens Egert das neueste bundesweite Ärzte-Ranking des Magazins Focus, in dem Dr. med. Franz-Josef Schumacher zu den Besten zählt. 

Der Chefarzt der Klinik für Allgemeine und Spezielle Viszeralchirurgie, Koloproktologie, MIC-Zentrum wurde im Fachbereich Proktologie (auch Enddarm- und Darmchirurgie genannt) ausgezeichnet. 

Hämorrhoiden, Analfisteln, Fissuren, Störungen der Kontinenz, Stuhlentleerungsstörungen – das sind für Patientinnen und Patienten häufig sensible und belastende Themen, über die nicht gerne gesprochen wird. „Um so wichtiger ist es, für die Patienten eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen und gleichzeitig die bestmögliche Diagnostik sowie Therapie bieten zu können,“ beschreibt Dr. Franz-Josef Schumacher seinen Ansatz. Weitere Themen sind Geschlechtskrankheiten und die Abklärung von Tumoren. 

Mit einer eigenen Spezialsprechstunde „Koloproktologie“ bietet das achtköpfige Ärzteteam von Dr. Schumacher den geeigneten Rahmen. Immer Montag, Dienstag und Donnerstag von 14.30 bis 16.00 Uhr, können sich Betroffene beraten lassen. Anmeldung und Terminvergabe unter 0201 6400-3181.

In seinem Fachbereich spielt die Vorsorge eine große Rolle. „Je früher, desto besser, bringt es ganz gut auf den Punkt“, meint Dr. Schumacher. So böte die Darmspiegelung eine echte Vorsorge - weil Krebsvorstufen erkannt und entfernt würden, noch bevor daraus ein Tumor entstehen könne.

Einmal im Jahr veröffentlicht das Nachrichtenmagazin eine Liste mit den in ihren Fachbereichen deutschlandweit führenden Ärzten. Die wichtigsten Kriterien sind dabei die Bewertungen der Fachkollegen und Empfehlungen der Patienten, des Weiteren zählen die wissenschaftlichen Arbeiten und Errungenschaften der Mediziner. Die Ärzte, die im deutschlandweiten Focus-Vergleich zu den empfehlenswertesten des Landes zählen, erhalten die Auszeichnung „Top-Mediziner 2020” für ihren jeweiligen Fachbereich, so auch Dr. Schumacher.

WAZ-Ankündigung

Vortrag zum Leisten- und Nabelbruch

Der Philippusstift bietet am Donnerstag, 5. September, einen Vortrag zu den Operationen und Behandlungsmöglichkeiten für Leisten- und Nabelbruch an. Die OP beim Leistenbruch gehört zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen und kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden. Bei einem Nabelbruch können auch Organe eingeklemmt werden, die eine Operation notwendig machen. Die wichtigsten Antworten und Fakten dazu liefert Oberarzt Dr. Thomas Rolfs. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Haus F des Philippusstiftes Borbeck, Hülsmannstraße 17. Anmeldung nicht erforderlich.

Lokalkompass Mai 2019
Dr. Franz-Josef Schumacher ist neuer Chefarzt der Chirurgischen Klinik am Philippusstift
 
Mann mit großen Plänen

In Borbeck angekommen: Chefarzt Dr. Franz-Josef Schumacher.
 

Er ist ein passionierter Fotograf, verbringt gern Zeit mit der Familie, beim Joggen im Wald und am Klavier. Und wenn der Zweitligist aus der Domstadt kickt, dann ist klar: Franz-Josef Schumacher drückt "seinem" FC ganz fest die Daumen. Doch seine Hobbies wird der 62-jährige Mediziner noch ein paar Jahre hintenanstellen müssen. Aktuell gehört sein ganzes Herzblut nämlich dem Aufbau der Klinik für Allgemeine und Spezielle Viszeralchirurgie am Philippusstift in Borbeck.

Seit dem 1. März ist Franz-Josef Schumacher dafür verantwortlich. Seine Aufgabe: Den Neubeginn der Klinik zu lenken. Denn in den letzten Jahren musste das Borbecker Haus ohne eigene Chirurgie auskommen. Die neue Aufgabe ist ganz nach dem Geschmack des gebürtigen Eifelers. Setzt das Klinikkonzept doch auf eine enge Vernetzung ambulanter und stationärer Versorgung. Die wird mit Blick auf die Pläne der Contilia als Trägergesellschaft wichtiger Bestandteil für die Gesundheitsversorgung der Menschen im Essener Norden.

Wechsel mit komplettem Team

Dabei kann der erfahrene Mediziner, der 22 Jahre als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Marien-Hospital in Oberhausen tätig gewesen ist, auf ein breites Netzwerk an Zuweisern zurückgreifen. Schumacher, der mit seinem kompletten Team von Ober- und Assistenzärzten sowie der Teamsekretärin aus der Nachbarstadt nach Borbeck gewechselt ist, hat große Pläne. Möglichst bald möchte er seine Klinik als Darmkrebszentrum nach Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert sehen.  

Der Liebe wegen ins Ruhrgebiet

Die Voraussetzungen, die er dafür an seiner neuer Arbeitsstätte vorfindet, sind optimal. "Wir haben am Philippusstift in modernste Videotechnik investiert", berichtet der Chefarzt, der direkt nach dem Studium an der Uni Bonn ins Ruhrgebiet gekommen ist. "Der Grund war meine heutige Ehefrau."
Mit der neuen Klinik am Phlippusstift kann in Borbeck das gesamte Spektrum der Allgemeinen-, Viszeral- und Speziellen Viszeralchirurgie abgedeckt werden. "Dazu zählen Erkrankungen des gesamten Bauchraums von der Speiseröhre über die Schilddrüse bis hin zum Dickdarm beziehungsweise Rektum", so Schumacher.

Patienten erfahren alles aus einer Hand

Einen besonderen Schwerpunkt der Arbeit bilden Tumoroperationen. Auf regelmäßigen Tumorkonferenzen werden die Fälle mit Kollegen aus der Gastroenteorolie, der Onko- und Radiologie sowie der Pathologie vorgestellt, die weitere Behandlung interdisziplinär abgestimmt. "Für die Patienten eine große Erleichterung", weiß Schumacher aus Erfahrung. Sie bekommen direkt Informationen über geplante Anschlusstherapien sowie Anlaufstellen wie die Krebsberatung, wo sie Hilfestellung bei sozialrechtlichen Problemen sowie psychoonkologische Unterstützung erhalten.

Wöchentliche Spezialsprechstunde

Zweimal in der Woche bietet das Klinikteam eine Spezialsprechstunde für alle Erkrankungen der Koloproktologie an. Patienten können sich diesbezüglich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.
Fünf Jahre Aufbauarbeit wird der neue Chefarzt am Phlippusstift leisten. Dann soll die Chirurgie nach Plänen der Contilia in den Neubau des Marienhospitals in Altenessen ziehen. Das Phlippusstift wird dann zum Gesundheits-Quartier. Alle stationären Bereiche wandern mit ins neue zentrale Haus. "Die Voraussetzungen, die wir dann da vorfinden, sind mit denen in den alten Gebäuden nicht vergleichbar", ist sich Schumacher schon jetzt sicher.